Ein kleines Zwischenfazit der Veränderungen

Worum geht es in diesem Beitrag?

August. Draußen ist es heiß und schwül, drinnen leider auch, denn wir haben ein Büro im Dachgeschoß. Man wird langsam bei der Arbeit, das Hirn schaltet in den Ruhemodus…so wie das ganze Unternehmen irgendwie langsamer zu arbeiten scheint. Ist ein Unternehmen mit einem Organismus vergleichbar? Ich denke ja, denn auch eine Firma braucht ab und an Zeiten der Erholung, um neues zu verarbeiten, Dinge zu rekapitulieren und neu zu bewerten…um sich zu fokussieren und auch einmal von außen auf kürzlich vergangene Zeiten zu schauen. Der Mensch soll ab und an reflektieren, um Veränderungen wahrzunehmen – und so sehe ich das auch für mein Unternehmen

Was bisher geschah

Anfang 2017 bin ich angetreten, um mein Unternehmen neu zu erfinden. Wir haben gemeinsam vieles eingeleitet, teilweise auch umgesetzt, wie beispielsweise die freie Gestaltung der Arbeitszeit, die Modularisierung von Projekten…doch seit zwei Monaten geht nichts mehr voran. Die internen Projekte sind zum Stehen gekommen, obwohl sich jeder Mitarbeiter eines hätte herauspicken & umsetzen sollen / und auch wollen. Dabei sind durchaus wichtige Themen wie die Schaffung neuer Dienstleistungen oder die Überprüfung eines sich ändernden Systems unserer Kontaktierung von potentiellen Lösungsgebern, also auch Themen, die das Unternehmen voranbringen können.

Warum ist das so?

Ich habe zwei Dinge unterschätzt…zum einen die Macht des Tagesgeschäfts, zum anderen die Macht der Gewohnheit. Das Tagesgeschäft in Form laufender Projekte und wiederkehrender Arbeiten legt sich wie Mehltau über die Initiativbereitschaft des einzelnen Mitarbeiters, es gibt Fristen und Termine…und schon bleiben die wichtigen Dinge gegenüber den dringenden Dingen zurück. Sie kennen das? Ich auch, aber ich hatte gehofft, daß mein Drive ausreicht, um dies zu verhindern.

Tja, und die Macht der Gewohnheit habe ich auch unterschätzt. Es gibt bei uns Arbeiten, die waren „schon immer so“ – und es ist nicht jeder willens, daran etwas zu ändern. Warum auch, es funktioniert ja. Warum also ändern? Wird es denn besser werden? Und das ist ja auch alles immer so umständlich, dann gibt es neue Software, da muß man sich einarbeiten…Sie kennen das auch? Dann haben wir eines gemeinsam.

Wie geht es weiter?

Die Sommerpause hat auch ein gutes. Ich werde die Bereiche noch einmal überdenken, neuen Schwung aufnehmen und mich im September daran machen, die Themen tiefer in den Köpfen meiner Mitarbeiter zu verankern. Auch werde ich bewährte Vorgehensweisen wie das Wochenthema / Monatsthema wieder aufleben lassen, von denen ich dachte, es geht auch ohne mein Zutun. Und ich werde mich mit Kanban befassen.

Sie sehen, es hört nicht auf. Und ich werde auch unverdrossen in meinem Blog davon berichten. Nächstes mal zum Thema Meeting…da werde ich von meinen Tätigkeiten als Meetingcoach erzählen. Freuen Sie sich darauf!

Natürlich bin ich unter mann@dtdienst.de jederzeit für Diskussionen zu erreichen

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