Büroumbau einmal anders

Worum geht es in diesem Beitrag?

Vorab: der im letzten Blog angekündigte Beitrag zu „Meetingcoach“ wird nachgereicht. Versprochen. Aber es ist etwas so durchschlagendes passiert, daß ich gerne darüber berichten möchte, und zwar jetzt, kurz nachdem es geschehen ist. Ich spreche über das Eingreifen der Mitarbeiter bei der Umgestaltung des Büros, über Eigeninitiative und einen großen Grund zur Freude.

Was bisher geschah

Anfang 2015 haben wir unser neues Büro bezogen, ein schöner Altbau mitten in Augsburg. Das war für uns der Schritt raus aus der Gründerszene und hinein in ein etabliertes Unternehmen. Schon heiter, ganz am Rande angemerkt, daß ich unser Unternehmen seit 2003 immer weiter fortentwickle…damals, bei der Gründung, hatten wir nur eine Dienstleistung anzubieten, nun sind es reichlich viele und verschiedene geworden – aber ich schweife ab. Nun ist unser Büro seinerzeit möbliert gewesen, und ich habe die Möbel beim Einzug gegen einen geringen Betrag übernommen. Auf einmal besaßen wir viele teure Schränke und Regale…die wir, wie wir im Frühjahr 2017 festgestellt haben, so gar nicht brauchen. Aber nun, sind halt da. Stören ja nicht weiter.

Was dann passiert ist

 „Ein Barschrank im Büro wäre doch schick…falls es was zum Feiern gibt, oder einfach für einen Espresso im Stehen“ – so der Wunsch der Kollegen. Ja, wäre schon schick, aber muß man denn immer gleich alle Wünsche erfüllen? Muß man nicht…schon gar nicht, wenn man seit Anfang des Jahres auf Mitdenken und Mitunternehmertum setzt. Ich habe also meine fehlende Begeisterung zum Geldausgeben entgegengehalten – und was ist dann passiert? Die Kollegen kamen sogleich mit einem Vorschlag. „wir verkaufen die Büromöbel, die wir nicht brauchen, und vom Erlös kaufst Du die Bar“. Da konnte ich nichts mehr entgegnen, schachmatt. So mag ich das: ein Problem erkennen, nachdenken, die Lösung liefern und auch gleich noch selbst umsetzen.

Hat es funktioniert?

Ja. Allerhand nutzlose Schränke und Schreibtische haben ein neues Zuhause gefunden, was mich wirklich freut, denn so hat ein Start-Up auch gleich eine schöne Einrichtung bekommen. Einige Schränke sind noch da, aber ich bin sicher, die werden noch verkauft ( vielleicht brauchen ja Sie einen? Rufen Sie uns an! ). Die Bar ist voll finanziert, wurde gekauft, ist bereits geliefert, steht nun samt Stühlen bei uns im Erdgeschoß. Sehr gemütlich…und dank der Mitarbeiter ist sie auch bestens gefüllt, hat doch jeder eine kleine Naturalienspende geleistet. So schließt sich der Kreis, denn was Sie vielleicht nicht wissen: 1994-1995 war ich Geschäftsführender Gesellschafter des Lucky‘s, einem immer noch bestehenden Club in Augsburg, damals eine besonders bei Studenten angesagte Adresse – mit einer famos langen Theke.

Und bevor Sie nun fragen, ob wir überhaupt noch arbeiten…klar, denn auch alkoholfreie Cocktails schmecken prima – und die Happy-Hour beginnt erst nach Büroschluß. Sie können uns gerne besuchen!

Im nächsten Beitrag werde ich mich mit dem Thema der passenden Arbeit statt Stellenbeschreibungen widmen. Spannend, weil man so Talente entdeckt, die keiner auf der Agenda hat. Bleiben Sie mir also treu!

Natürlich bin ich unter mann@dtdienst.de jederzeit für Diskussionen zu allen bisherigen Themen zu erreichen

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