Der rote Teppich liegt bereit – für wen?

Die Vermarktung der Halle im Technologiezentrum macht Probleme. Ein Unternehmen, mit dem die Planung wohl abgestimmt war, sprang ab. Wie die Macher das Projekt verteidigen

Das Technologiezentrum, das als Herzstück des Augsburger Innovationsparks gilt, ist seit sieben Monaten in Betrieb. Die Zahl der Mieter ist von anfangs 24 auf 30 gestiegen, die Auslastung liegt zwischenzeitlich bei 50 Prozent. Büros und Werkstätten, die zur Forschung genutzt werden, sind also gefragt. Allerdings steht die riesige Halle mit großer Glasfront auf einer Seite nahezu leer. Ein roter Teppich liegt im Eingangsbereich, aber für wen? Lediglich eine Produktionsmaschine steht in der 45 mal 65 Meter großen Halle, die 15 Meter hoch ist. Es gibt Kritik aus der Geschäftswelt an der Konzeption des Technologiezent-rums (TZA). Die politisch Verantwortlichen des Projekts weisen diese zurück.

Einer der Kritiker ist der Geschäftsführer der Firma Deutscher Technologiedienst GmbH, Markus Mann. Er sagt: „Wir sehen die Bestrebungen kritisch. Die Mieter im TZA sind nicht unbedingt als Erfolgsstory zu werten, sind es doch zum Großteil auch wieder geförderte Projekte, deren Mieten über Umwege vom Steuerzahler beglichen werden.“ Das alles überlagernde Material Carbon werde es in Augsburg schwer haben, „und genau auf dieses Pferd setzt man beständig“. Manns Unternehmen, das sich mit dem breiten Feld von Innovationen befasst, ist in der Schaezlerstraße in Augsburg angesiedelt. Der Geschäftsmann sagt: „Seit dem Jahr 2003 beraten wir unsere Kunden rund um den großen Bereich Innovation, liefern relevante Informationen aus allen Technologiebereichen und helfen dabei, Kooperationen ins Leben zu rufen.“

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